Technik: Das Berliner Olympiastadion - Sanierung und Modernisierung

Die Geschichte des Berliner Olympiastadions beginnt mit der Bewerbung für die Olympischen Spiele 1916 und dem Bau eines »Deutschen Stadions« inmitten der Grunewalder Pferderennbahn. Nach dem Entwurf von Otto March (1845–1913) war das Stadion mit 30 000 Zuschauerplätzen für die Olympischen Disziplinen sportgerecht ausgelegt. Wegen des Ersten Weltkrieges fand die Olympiade jedoch nicht statt. Die Weimarer Republik bewarb sich Ende der 20er-Jahre erfolgreich um die Austragung der Olympischen Sommerspiele für das Jahr 1936 in Berlin. Werner March (1894–1976), der Sohn von Otto March, begann daraufhin mit den Umplanungen des Stadions. Die nationalsozialistische Regierung beschloss 1933 jedoch den Neubau eines Großstadions inmitten einer weiträumigen Anlage, die fortan den Namen »Reichssportfeld« trug. Hierzu gehörten verschiedene Wettkampfarenen wie Olympiastadion, Maifeld, Schwimm- und Hockeystadion, Reiterstadion, Freilichtbühne, Tennisanlagen sowie die Kampf- und Übungsstätten des »Deutschen Sportforums«. Zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele verfügte das Stadion über 100 000 Zuschauerplätze, aufgeteilt in 65 000 Sitz- und 35 000 Stehplätze.

Technik: Das Berliner Olympiastadion - Sanierung und Modernisierung
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